Ich schaue mir jede Woche dutzende Websites von kleinen Unternehmen an. Und bei fast allen sehe ich die gleichen Probleme. Das Gute: die meisten lassen sich in unter einer Stunde beheben.
1. Kein SSL-Zertifikat
Wenn deine URL mit "http://" statt "https://" anfängt, zeigt Chrome ein "Nicht sicher" neben deiner Adresse. Deine Besucher sehen das. Google sieht das auch. Ein SSL-Zertifikat ist bei den meisten Hostern kostenlos (Let's Encrypt). Es gibt keinen Grund, keins zu haben.
2. Kontaktformular, das niemand testet
Ich habe schon Websites gesehen, bei denen das Kontaktformular seit Monaten nicht funktioniert hat. Der Besitzer wusste es nicht, weil er es nie ausprobiert hat. Tipp: schick dir selbst einmal im Monat eine Testnachricht. Dauert 30 Sekunden.
3. Kein Impressum oder Datenschutz
In Deutschland Pflicht. Ohne Impressum riskierst du eine Abmahnung — und die sind teuer. Das Impressum muss von jeder Seite aus erreichbar sein, nicht nur von der Startseite. Gleiches gilt für die Datenschutzerklärung.
4. Bilder, die ewig laden
Das Foto vom Firmengebäude muss nicht 4000x3000 Pixel groß sein. Für eine Website reichen meistens 1200px Breite und WebP-Format. Ein einzelnes unkomprimiertes Bild kann deine ganze Seite langsam machen.
5. Keine klare Handlungsaufforderung
Besucher kommen auf deine Seite und dann... was? Wenn nirgends steht, was sie als nächstes tun sollen — anrufen, Mail schreiben, Termin buchen — dann tun sie: nichts. Jede Seite braucht einen klaren Call-to-Action.
Das war's. Fünf Sachen, die du heute noch fixen kannst. Keine davon kostet Geld, alle kosten weniger als eine Stunde.